Aktuelle Projekte

Stuttgart, Jahn - Rosengartenstraße

Die Trasse der Stadtbahnlinie U15 zwischen den Haltestellen „Stelle“ und „Ruhbank“ kommt im Bereich eines Knollenmergelrutschhanges zu liegen.

Über die Baugrunderkundung wurde ein Teilbereich als Kriechhang erkundet. Zur Hang- und Trassensicherung werden mit Dauer-Verpressanker rückverhängte, aufgelöste Großbohrpfähle, die mit einem Pfahlkopfbalken verbunden werden, hergestellt.

In einem Teilbereich des erkundeten Kriechhanges wurden verrutschte, stark gestörte Erdmassen angetroffen. Um lang anhaltende Setzungen in diesem Abschnitt zu verhindern, wird die Stadtbahn hier mittels Großbohrpfählen tief gegründet.

  • Auftraggeber: SSB Stuttgart
  • Gesamtlänge der Baumaßnahme: ca. 240 m
  • 1555 m Bohrpfähle, Durchmesser 880 mm (135 Pfähle)
  • 2200 m Dauer-Verpressanker mit Längen von 18,0 und 25,0 m

Besonderheit: Über 80% der Anker müssen „Über-Kopf“ d.h. hangseitig des Pfahlkopfbalkens hergestellt werden, da eine talseitige Berme/Aufstandsfläche aus Sicherheits- und Platzgründen nicht machbar ist.



Stuttgart, Königstraße 5-7

  • Bauherr : Phönix KÖ 5 GmbH
  • Generalunternehmer : Wolff & Müller GmbH & Co. KG
  • Ausführung: PST Spezialtiefbau Süd GmbH - Augsburg

Hauptmassen:

  • VDW Pfähle Ø 508 mm ca. 1.460 m
  • Bohrpfähle Ø 750 mm ca. 250 m
  • Bohrpfähle Ø 900 mm ca. 1.050 m
  • Bohrpfähle Ø 1200 mm ca. 150 m
  • Verbauträgerbohrung ca. 350 m
  • Berliner Verbau ca. 200 m²
  • Spritzbetonsicherung ca. 1.400 m²
  • Injektionsanker temporär ca. 5.750 m
  • Stahlaussteifung ca. 100 to

Besonderheiten: - Bauzeit 3.5 Monate

  • Geneigte VDW Pfähle bis zu 16 m entlang Domkirche St. Eberhard
  • Verbau entlang Stadtbahntunnel, dadurch Stahlaussteifung in 2. Ankerlage erforderlich


Hessische Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach, Eltville

  • 322 Stk Verbauanker 2 bis 4 Litzen, 1 bis 4 Ankerlagen, Länge 9,00 bis 19,00 m, insgesamt 4150 Bohrmeter
  • 3050 m² Holzverbau, d = 10 bis 14 cm
  • 350 m² Spritzbeton, d = 12 bis 15 cm
  • Aufgelöste Pfahlwand d = 75 cm, 27 Stk, Pfahllängen zw. 4,80 und 16,50 m, insgesamt 400 Pfahlmeter mit Steckträgerverbau
  • Verbauträgerbohrungen d = 75 cm, 119 Stk, Bohrlängen zw. 7,0 und 18,0 m, insgesamt ca. 1500 Bohrmeter inkl. Betonplombe unter Trägerfuß mit 0,30 bis 3,0 m Höhe
  • Verbauträger DU 280 bis 400, Länge zw. 6,50 und 15,50 m, 119 Stk
  • Eingesetzte Geräte: BG 36 und HBR 605 D
  • Bauzeit: 24.07.06 bis ca. Mitte September 06


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Augsburg, Kurt-Schumacher-Straße / Blücherstraße / Amagasaki-Allee
Umbau Knotenpunkt – Bau einer Unterführung

  • Bauherr: Stadt Augsburg
  • Bauzeit Umbau Knotenpunkt: Oktober 2006 bis ca. Ende 2007
  • Gesamtlänge der Baumaßnahme ca. 280 m
  • Erstellung der Baugrubensicherung in 2 Bauphasen
  • Überschnittene Bohrpfahlwand d = 90 cm, a = 75 cm; 740 Pfähle Pfahllängen zw. 3,00 und 16,00 m; insgesamt 4600 Bohrmeter ca. 3000 m³ Bohrpfahlbeton
  • Aussteifung und Vergurtung ca. 70t
  • Spundwand als Stützwände jeweils an beiden Enden der Bohrpfahlwand
  • Längen zw. 2,50 und 8,00 m; Spundwandfläche ca. 740 m
  • Eingesetzte Spezialtiefbaugeräte: BG 25 und KR 806/3


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Duenzling, Paring
Neubau K 13-1 Unterführung St 2143 und Espergraben

80 Pfähle mit einer Tiefe von ca. 16 m stellten wir als Gründung für eine Unterführung unter der neuen B 15 her. Die Einbindung der Pfähle erfolgte in enorm harten Kalkstein. An einem vorab hergestellten Versuchspfahl wurde eine statische Probebelastung mit einer Höchstlast 5´000 kN ausgeführt. Hierfür mussten 6 Anker mit einer Tiefe von 23 m bis in den Kalkstein gebohrt werden.



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Nürnberg, Flughafen Parkhaus 3

Für die Gründung des neues Parkhauses 3 stellten wir im Auftrag des Bauherrn, der Flughafen Nürnberg GmbH in 3 Wochen mit 3 Bohrgeräten 300 Bohrpfähle her.

Die Pfähle mussten teilweise über 5 m in den Sandstein einbinden.



Kirchheim, Autobahnkreuz A6 / A7

Für den Neubau der Brücken über die A 7 stellen wir 3´000 m² Berliner Verbau unter laufendem Verkehr her. Die Verbauwände werden mit Verpressankern und zum Teil mit sog. "toten Männern" zurückgehängt. Die Baugrubentiefen reichen bis 14 m unter GOK.



Verwaltungsgebäude Süddeutscher Verlag in München,
Hultschiner Straße

Die Verwaltung des Süddeutschen Verlages ist derzeit noch in der Münchener Innenstadt untergebracht. Am östlichen Stadtrand von München entsteht jetzt der neue Verwaltungsbau mit einem Hochhaus von 100 m Höhe.

Die Baugrubenumschließung besteht aus 1.100 m überschnittenen Bohrpfählen sowie 4.200 m² Spundwänden. Gesichert wurde die Umschließung durch 2.200 m Injektionsanker.

Die Gründung des Hochhauses erfolgte durch 800 m Bohrpfähle d= 150 cm mit Bohrtiefen bis 30 m.

In die Bewehrungskörbe sind zur Nutzung der Erdwärme Rohrleitungen eingebaut. In einzelnen Pfählen wurden auf der Sohle Druckmesskissen installiert.

Durch ein aufwändiges Messprogramm wird bei der gewählten Pfahlplattengründung der Anteil des an der Pfahlsohle ankommenden Spitzendruckes überprüft.

Ebenfalls zu unserem Leistungsbereich gehört eine umfangreiche Wasserhaltung.



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Tiefgarage Altstadt, Dingolfing

In der Innenstadt von Dingolfing ist der Bau einer Tiefgarage angelaufen.

Die Baugrubenumschließung besteht aus 1.100 m² Berliner Verbau sowie 3.000 m² überschnittenen Bohrpfahlwänden, die durch 2.900 m Injektionsanker gesichert wurden.

Unser Sondervorschlag sieht einen Berliner Verbau vor, von einem tieferen Niveau aus wurde dann die überschnittene wasserdichte Bohrpfahlwand hergestellt.

Teilbereiche der überschnittenen Bohrpfahlwand wurden im Doppelkopfverfahren hergestellt.

Zu unseren Leistungen gehörte die gesamte Wasserhaltung und die Beseitigung von 45.000 m³ Aushub.



Hamburg Brooktorhafenbrücke

Für die Verbindung des neuen Wohn- und Geschäftszentrums "HafenCity" mit dem historischen Stadtzentrum von Hamburg entsteht zwischen der Magdeburger Straße und dem Brooktorkai die Brooktorhafenbrücke nach einem preisgekrönten Entwurf des Pariser Architekten Dietmar Feichtinger.

Der äußerst schlechte Baugrund und die Lage der Widerlager unmittelbar am Kai des Brooktorhafens machen eine Gründung auf Bohrpfählen Æ 90 und 120 cm bis in Tiefen von 20 bis 25 m notwendig.